Organisation

Wichtige Quellen für das bevorstehende Schuljahr !

Im Laufe des Schuljahres werden wir hauptsächlich mit verschiedenen Quellen arbeiten. Die Hauptquelle bildet das Schulbuch Access 5. Den Stoff aus diesem Buch werde ich durch Aufgaben auf meiner Webseite www.edelsman.de ergänzen. Die Webseite dient nicht nur dem Erlernen von Englisch, aber auch der Organisation des Unterrichts. Hier werdet ihr alle Hausaufgaben, Quiz, Test und Klassenarbeiten für jede Woche des Schuljahres überblicken können. Eure Eltern werde ich auch einladen, damit sie auch einen Überblick bekommen.

Unsere Arbeit lässt sich in Aufgaben, die wir im Unterricht erledigen, und Hausaufgaben einteilen.

Aufgaben im Unterricht

Im Unterricht werden wir hauptsächlich reden und schreiben. Jeden Unterrichtstag fängt mit einer sogenannten Warm-Up-Übung, wo ihr als Vorbereitung auf dem Unterricht 3-5 Minuten in kleinen Gruppen miteinander Englisch reden.

Den Stoff, den wir im Unterricht tatsächlich besprechen werden, habt ihr schon als Hausaufgaben gelesen. Am Ende des mündlichen Teils des Unterrichts werdet ihr eine kurze 15 bis 20 minutige Schreibaufgabe zur Einreichung am Ende des Unterrichts bearbeiten. Der Grund für diese Arbeitseinteilung ist klar, dreiviertel der ESA- bzw. MSA-Note besteht aus Sprachproduktion, genauer berechnet, 50% fürs Mündliche und 24% fürs Schriftliche.

Texte-Lesen, Vokabeln-Lernen und Grammatik müsst ihr ab sofort zuhause erledigen. Im Unterricht wird über Themen gesprochen.

Hausaufgaben

Lesen

Ihr werdet viele Texte aus dem Schulbuch und anderen Quellen lesen müssen. Alles, was du als Hausaufgaben lesen musst, muss gelesen und VERSTANDEN werden! Um einen Text wirklich verstanden zu haben, müsst ihr;

  1. den Text dreimal gelesen haben,
  2. alle unbekannten Vokabeln nachgeschlagen haben,
    • gibt es etwas, was ihr selbst nach dem dritten Mal nicht verstanden habt, merkt die Textstelle und fragt mich, bevor wir mit unserer Diskussionsrunde anfangen.
  3. stellt zum besseren Textverständnis Fragen an den Text. Fangt mit den Grundfragen wie „wer“, „was“, „wann“, „wo“, „warum“, „wie“ und „zu welchem Zweck“ an. Erst danach entwickelt sich kompliziertere Fragestellung;
    • was für einen Text lese ich?
    • welche Botschaft möchte der Autor rüberbringen?
    • welche Reaktion habe ich auf den Text?
    • warum reagiere ich so auf den Text?
    • wie würde ich mich fühlen, wäre ich ein gewisser Charakter im Text?
    • Ist er ein gelungener Text? Warum bzw. warum nicht? usw.

Grammatik

Grammatik ist ein notwendiges Übel. Jeder Woche müsst ihr eine Grammatiklektion aus dem Schulbuch einreichen. Jede Lektion besteht aus zwei Seiten. Auf der einen Seite erhaltet ihr einen Überblick über einen Aspekt der englischen Grammatik. Auf der anderen Seite müsst ihr ein paar Grammatikübungen vervollständigen.

Die erste Seite der Grammatiklektion, d.h. die Regeln und die dazugehörigen Beispiele, müsst ihr in eurem Englischheft abschreiben. Die Übungen schreibt ihr auf ein loses Blatt bzw. lose Blätter Papier und reicht mir die in der ersten Unterrichtsstunde der Woche. Ich werde die Übungen zeitnah korrigieren. Die korrigierten Übungen müssen von einem Elternteil unterschrieben werden und in euren Ordner abgeheftet werden. Das Ziel hier ist, dass die Eltern auch euren Fortschritt verfolgen.

Zusätzliche Informationen zum Thema Ordner findet ihr auf www.edelsman.de .

Vokabeln

Es sind drei Hauptquellen für Vokabeln. Die erste Quelle ist die Auflistung hinten im Lehrwerk.  Die Wörter, die nötig sind, um einen Text zu verstehen, aber die nicht hinten im Buch stehen, bilden die zweite Quelle für Vokabeln. Die müsst ihr im Wörterbuch nachschlagen. Die Wörter, die wir im Laufe der Gesprächsrunden erstellen, bilden die letzte Quelle. Ihr seid für die Wörter aus allen drei Quellen verantwortlich. Alle zwei Wochen schreiben wir einen Test, wo ihr euer Wissen über die thematisierte Grammatik bzw. Vokabeln unter Beweis stellen könnt.

Ich empfehle dringend, dass eure Eltern ein bisschen Geld in Wörterbücher investieren. In der Schule benutzen wir die folgenden Wörterbücher;

  • PONS Schulwörterbuch Englisch (ISBN 978-3-12-516355-3)

Das Buch kostet ungefähr 16 Euro und macht ein gutes, frühes Weihnachtsgeschenk.

BENUTZE KEINE ONLINE WÖRTERBÜCHER

Online-Wörterbücher sind schnell und von der Qualität her kann man nicht meckern. Aber das Nachschlagen in einem Wörterbuch ist an sich lernfördernd. Das dürfen wir nicht außer Acht lassen. Ich erkläre kurz; um ein Wort in einem Wörterbuch nachzuschlagen, müssen wir mehr kognitive Energie aufbringen und dieser erhöhte Kognitionsbedarf steigert die Chancen, dass das Wort in unserem Gedächtnis „sitzt“.

Zur Erläuterung schildere ich jetzt zwei ähnliche Situationen. Nehmen wir an, dass wir einen anspruchsvollen Text über einen Prozess vor uns haben. Wir stoßen auf das Wort „exculpate“ im folgenden Satz; „This evidence could not exculpate the defendant“. Nehmen wir weiter an, dass wir den Satz nicht begreifen können, ohne das Wort „exculpate“ verstanden zu haben. Benutzen wir ein Online-Wörterbuch, tippen wir lediglich drei bis vier Buchstaben ein und das System bietet uns plötzlich das Wort an, das wir nochmals erkennen. Drückt man an dieser Stelle auf Eingabe, sehen wir, das Wort bedeutet “freisprechen.” Jetzt hast du das Wort verstanden, noch einen Gedanken darüber, was der Satz an sich bedeutet und wir lesen weiter.

Stellen wir uns jetzt die genaue Situation nochmals vor, aber diesmal greifen wir nach einem Wörterbuch, das in der echten Welt existiert. Das Gehirn muss sich hier aktiver anschalten, wir müssen das Buch aufmachen, an das Wort denken, um den richtigen Anfangsbuchstaben zu finden. Dafür müssen wir unseren Körper, d.h. Finger, Hände, Arme und Augen, in Bewegung bringen. Der Suchprozess an sich verlangt viel mehr kognitive Energie, wir müssen während des Nachschlagens das gesuchte Wort mehrmals still wiederholen, unsere Augen kommen mit anderen Wörtern in Kontakt, die wir entweder als das gesuchte Wort ausschließen müssen oder die uns an andere schon bekannte Wörter erinnern. Dieser kognitive Vorgang wiederholt sich beim Nachschlagen mehrmals, bis wir das Wort gefunden haben. Das Finden an sich ist das Ergebnis kognitiver Anstrengung und wird für sich vom Gehirn als Belohnung empfunden, was zum kleinen Ausstoß von Serotonin führt.

Wären wir an dieser Stelle wirklich klug, würden wir das Wort zusammen mit einem Beispielsatz auf einer Kartei-Karte aufschreiben, damit wir es wiederholt üben könntet.

Benotung

Anhand folgendes werdet ihr in diesem Schuljahr benotet;

  1. Beiträge im Unterricht (setzt regelmäßige Teilnahme voraus)
    • Interessierst du dich für den Unterricht?
    • Machst du bei den Aufgaben mit oder quatschst du eher mit dem Nachbarn?
  2. Bist du auf den Unterricht vorbereitet?
    • Hast du schon zuhause die Texte gelesen und verstanden?
    • Hast du das Lehrwerk dabei?
    • Reichst du die Aufgaben pünktlich ein?
  3. Ist deine Englischmappe vollständig und gut organisiert?
  4. Leistungsnachweise
    • Quiz
    • Tests
    • Schriftliche Aufgaben
    • Projekte
    • Klassenarbeiten

Ihr habt im kommenden Jahr viel zu tun, konkret heißt es, ihr habt immer etwas für Englisch auf.